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  1. #1

    1916: Die Welt im Wandel

    1916: Die Welt im Wandel

    Statusupdate Seite 12, Eintrag 1!!!

    Warteliste

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    Gliederung:

    1. Allgemeines/Spielerliste
    2. Allgemeine Grundregeln
    3. Grundszenario/Karte /nationaler Hintergrund
    4. Staatsführung/Logik
    5. Diplomatische Regeln
    6. Kriegsregeln
    7. Eroberungsregeln
    8. Seeregeln
    9. Sonstiges
    1.Allgemeines


    Ahoi Matrosen, wir, dass sind Jenkins, Fen und ich, möchten euch hiermit ein neues Rpg vorstellen, was an manchen Ecken und Enden an ältere Grundrpgs anschließen wird.
    Viele Teile wurden aus demGedankengut von Segestes und Ghoztie übernommen. Ein dank dafür


    • 31er Karte
    • Kein Punktspiel
    • Marinepaket
    • Spielstart 1.1.1916 nach ab bestimmtem Punkt alternativ verlaufender Historie
    • Goldmarkeinsatz verboten
    • Nutzen der Tombola verboten
    • 1 DE-Tag entspricht 1 RP-Woche; 1 RP-Monat entspricht der Einfachheit halber exakt 4 DE-Tage, 1 Jahr exakt 48 DE-Tage
    • Keine Ehrenfrist
    • Landreservierungen möglich
    • Bewerbung bitte mit nationaler Hintergrundgeschichte für das Wunschland Szenario, bereits bestehende Historien und ggf. Vorgaben der SL beachten, bei aller Freiheit bitte realistisch bleiben!)
    • PW wird bei Spielstart herausgegeben




    Das Spiel wird einige kleinere Besonderheiten haben.
    Wir starten am 1.Januar 1916, die historischen Umstände sind nur bedingt zu betrachten. Im weiteren Verlauf findet ihr noch eine Alternativgeschichte, welche dem Start des RPGS voraus geht und für alle Spieler bindend ist. Dies bietet euch die Möglichkeit euer Land und deren Hintergrund frei zu gestalten.
    Auch sehen wir davon ab, vor Start des RPG´s fest Bündnisse zuinstallieren. Im weiteren Spielverlauf soll das RPG dann Grundsätzlich völlig frei Verlaufen, natürlich bleibt dabei auch immer die Voraussetzung einen realistischen Rahmen beizubehalten.

    Grundsätzlich ist uns jeder Spieler herzlich willkommen. Jedoch erwarten wir ein gewisses Niveau und Motivation an der aktiven Beteiligung im Spiel.Des Weiteren möchte ich darauf hinweise, dass die SL es sich vorbehält, Spieler aufgrund vergangener Erfahrungen abzulehnen. Die Gründe können vielseitig sein, jedoch sei gesagt, dass wir gerade im Hinblick auf vielerlei Unruhen in vergangenen RPG´s versuchen wollen, Streit, negative Stimmung, Hetze und Beleidigungen durch eine gute Vorauswahl zu minimieren. Ich denke diese Motivation teilt ein jeder hier.
    Über eine Aufnahme in dieser Runde wird zudem erst entschieden, wenn ihr einen Vorschlag für den nationalen Hintergrund eures Bewerbungslandes vorlegt. Diese Form der Bewerbung schließt aus, dass man durch Bürgen oder ähnlichem ins RPG kommt.Änderungsvorschläge der Storys durch die SL sind als bindend zu betrachten.
    Unsere Regeln und Ideen haben wir im weiteren Verlauf für euch verschriftlicht. Wir bitten euch, dies aufmerksam zu lesen und grundsätzlich zu akzeptieren. Die Bewerbung wird somit auch als akzeptieren bestehender Regeln angesehen.

    Für Anregungen, Hinweise, Änderungswünsche sind wir offen.


    Spielerliste:
    In Hauptländer und Nebenländer geteilt.
    (Spieler dürfen zur Bewerbung Plätze reservieren und die Storys nachreichen)

    Nebenländer werden nur als solche betrachtet, da diese erst nach der Beendigung der Hauptländer verteilt werden. Jeder Spieler muss bei der Bewerbung vorherig genehmigte Backgroundstory´s beachten.

    NSLSüd Kanada: FenrisII
    USA: WernerVos
    Russland:TheSSSnake
    Westdeutschland:(Norwegen:Jenkins)
    Ostdeutschland: Slender-Man
    Großbritannien: Callipo
    Italien: Marv
    Frankreich: Lordsimon
    Osmanisches Reich: -WoodStock-
    Österreich Ungarn: ArtCraft

    Kanada: Garweyn
    Grönland(o Dänemark):Intendant
    Kaukasus: Freddy Trejo
    Griechenland:Wüstenfuchs
    Rumänien: Kaiser Maltaeo
    Spanien: Otto von Wismar
    Finnland:Baron Lock Larson
    KönigreichSchweden-Norwegen: Der Köppen
    Polen: Darade
    Ukraine:Romanov
    AfrikanischerStaat:TheIcon

    2.Allgemeine Grundregeln



    • (mindestens !) alle drei Tage ein geeigneter Artikel im DE
    • fairer Handel mit Rohstoffen zu annehmbaren Preisen (Keine Rohstofflager auf dem Weltmarkt!)
    • Keine Off-Artikel im DE! Dinge, die nur zwei Spieler betreffen, sollten per Depesche angesprochen werden; Dinge, die das gesamte Spiel betreffen, werden im Spielverlauf in Discord Channel diskutiert.
    • Wer sich für mehrere Tage nicht beteiligen kann, meldet sich bitte in diesem Forenthread ab!
    • realistische, der Zeit entsprechende Herrschernamen und -bilder (keine modernen Fotografien aus späteren Epochen)
    • Flaggen der Zeit und des nationalen Hintergrundes entsprechend gestalten oder Existierende nutzen
    • Vernichtungskriege gegen spielbare Länder sind nicht erlaubt! Wenn 3/5 aller Kernprovinzen der feindlichen Nation (inklusive hinzugewonnener Kernprovinzen) erobert wurden, ist die bedingungslose Kapitulation mit all ihren Folgen Pflicht. (=> GK übergangsweise zu gewähren u. Friedensverhandlungen sind durchzuführen) Verlierernation darf nie weniger als 8 Kernprovinzen umfassen. Alles darüber hinaus kann theoretisch zwischen Siegern aufgeteilt werden. (Sollte nicht die Regel sein!) Näheres siehe „Staatsführung/Logik“
    • Inaktive Nationen sind geschützt
    • keine Infanterie auf Wasser Stationierung, diese reisen aus konkretem Grund in engen Schiffen von A nach B über das Meer

    3.Grundszenario/nationaler Hintergrund/


    Grundszenario
    Wir gehen davon aus, dass sich die Geschichte bis in das Jahr 1900 weitestgehend so entwickelt hat, wie sie es tatsächlich tat.
    Bismarck war 1890 entlassen worden, das europäische Bündnissystem war in der Folge zerfallen.Der deutsch-russische Rückversicherungsvertrag,der die russische Neutralität garantierte, war 1890 nicht verlängert worden, 1894 folgte in der Konsequenz der russisch-französische Zweiverband. Aufgrund der deutschen Flottenrüstung hatte sich auch das Verhältnis zwischen dem Deutschen Reich und Großbritannien erheblich verschlechtert,sodass Großbritannien sich seinem früheren Erzfeind Frankreich annäherte. Kurz darauf setzt die Alternativgeschichte ein: Wir gehen davon aus, dass die Entente Cordiale, das britisch-französische Bündnis,bereits im April 1902 besiegelt wurde. Der russische Zar trat bereits wenige Monate später der Allianz bei und komplettierte das Triple Entente trat. Die europäische Großmacht war somit eingekreist von der Triple Entente doch nicht ohne Freunde. Österreich-Ungarn und Italien standen den Deutschen zur Seite. Europa stand nun auf dem Höhepunkt seiner Macht, es war ihnen gelungen Weltweit zu herrschen. Die USA verharrte in einer Isolation auch wenn der Krieg gegen die Spanier 1898 gewonnen wurde und viele Provinzen US Kolonien wurden. Gerade für die europäischen Großmächte wahren Kolonien eine Frage herrschendem Reichtums auch wenn die Aufteilung der Kolonien gerade innereuropäisch zu großen Spannungen führte, da gerade die mächtigen Deutschen und Italiener keine kolonialen Ansprüche geltend machen konnten.
    Dies führte unweigerlich zu großen Spannungen mit den Franzosen und Briten. Dennoch ließen sich die Deutschen davon zunächst nicht beeindrucken.
    Das wiedererstarken der eigenen Wirtschaft und die Krise am Balkan sorgte für weiteren Zündstoff innerhalb Europas.Der serbische Überfall 1903 mit der Unterstützung Österreich Ungarns sorgte in ganz Europa für Empörung und ließ die Beziehung zwischen Österreich-Ungarn und dem Zarenreich dramatisch verschlechtern. Das Osmanische Reich wartete auf seine Chance in diesen Krieg einzugreifen während die Balkanvölker eben diese vertreiben wollten.
    Die russische und österreichische Marine prallten im Mittelmeer aneinander und bedrohten sich gegenseitig. Dies hatte zur Folge das beiderseitiger Ultimaten verstrichen wurden,da der Rückzug als ein Zeichen von schwäche gewehrten werden konnte. Wenig später mobilisierten beide Parteien ihre Truppen.
    Dies nötigte den anderen Bündnispartnern beider Parteien ebenfalls die Mobilisierung aller Truppen. Die Triple Entente forderte die sofortige Demobilisierung der Mittelmächte und den Rückzug der Österreicher im Balkan, doch dieses Ultimatum ließen die Mittelmächte verstreichen und es kam zum Krieg. Anfänglich wurde der Krieg nahezu ausschließlich auf den afrikanischen Gebieten ausgetragen.Der Krieg war kräftezehrend und forderte viele Opfer,sodass gerade die südlicheren Gebiete gegen Ende des Krieges an afrikanische Länder verloren gingen. In Europa war die Militärmaschinerie nur langsam angeworfen worden,zwar konnten die Mittelmächte sowohl die Polen,Litauer, Ukrainer,Finnen und sogar der Kaukasus geschickt von dem Zaren lösen dennoch stagnierten beide Fronten schließlich aufgrund mangelnder Versorgung im Winter.Im Westen gelang es dagegen den Briten und Franzosen durch einer Großoffensive gegen Italien die Streitmächte der Italiener zurückzudrängen und große Teile Italiens einzunehmen. Aus Angst, den Krieg und Gebiete abtreten zu müssen, kam es im Februar 1904 zur sizilianischen Einigung zwischen den Italiener und der Triple Entente. Die Italiener garantierten die sofortige Neutralität im Krieg und erhielten, im Falle des Sieges der Triple Entente, alle italienischen Regionen zurück. Ein Sieg der Triple Entente war abzusehen jedoch ließen die beiden verbliebenen Mittelmächte nicht locker und konnten das Osmanische Reich und Rumänien für den Kampf mobilisieren. Ende 1904 schafften es die Deutschen sogar die Benelux Staaten einzunehmen um somit die westliche Front gegen den Briten und Franzosen zu vergrößern und einen direkteren bedrohlichen Zugangspunkt auf die britische Insel zu haben. Durch den Wegfall der Belgier und Niederländer vielen auch die Kolonien in die Unabhängigkeit und schlossen sich dem Krieg auf dem afrikanistischen Kontinent an. Erst Ende 1905 konnten die europäischen Kolonialmächte eine Pattsituation in Afrika erreichen, auch wenn der Gebietsverlust immens war. Eine Entscheidung war kaum noch herbei zu führen, die Verluste waren immens, die europäische Wirtschaft am Ende und die Parteien hoch verschuldet gegenüber der USA, welche weiterhin nichtaktiv einschritt. Am Anfang 1906 konnte Russland die Österreicher an der Ostfront zurückdrängen, da sich das griechische Heer mobilisierte und sowohl Rumänien als auch die Osmanen sich gezwungen sahen, die Grenzen zu verstärken,Truppen abzutreten und somit den Russen gewähren mussten. Dies hatte zur Folge das nun die Donaumacht einer riesigen Front ausgesetzt war und schnell dramatische Verluste erleiden musste, ehe es sich gezwungen sah zu kapitulieren. Der Deutsche jedoch war blind vor Zorn und kämpfte weiter, während das Volk müde war, war Kaiser Wilhelm II weiterhin wild entschlossen. Doch der Krieg weilte nicht lange ohne Soldaten und Moral verlor er den Kampf im eigenen Land schnell. Noch bevor der Russe vor Berlin war kam die bedingungslose Kapitulation des deutschen Volkes daher, nachdem es sich gegen den eigenen Kaiser richtete und ihn tötete. Das Triple Entente beschloss im Frieden von Berlin 1906 die Teilung des deutschen Reiches und die Ausgliederung des wirtschaftlich starken Rheingebietes um Deutschland nachhaltig zu schwächen. Österreich-Ungarn und Italien jedoch,abgesehen von massiven Reparationszahlungen verschont. Nun,1916, hat sich die europäische Wirtschaft vom Krieg einigermaßen erholt. Die Schulden bei den USA und Entente sind abgezahlt. Auch wenn das Bündnis in den vergangenen Jahren durch die abgewandte Bedrohung innerhalb Europa zerbrach. Die europäischen Staaten trachten danach, ihre alte Weltgeltung zurückzuerlangen und ihre Macht zu erweitern. Europa steht einmal mehr am Scheideweg..

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    Ausgestaltung der nationalen Hintergründe/

    Um der Runde beitreten zu können, müsst ihr die Gegebenheiten in eurer ausgewählten Wunschnation vorlegen. Dabei habt ihr im Rahmen des Grundszenarios vollkommene Freiheit, sofern alles historisch real grob vorstellbar bleibt.
    Der Krieg hatte die unterschiedlichsten Auswirkungen auf nationale wie internationale Prozesse. Die Menschen jedes einzelnen Landes kennen ihre eigene Geschichte am besten. Alle spielbaren und nicht spielbaren Nationen sind in ihrer (Spielmechanismen) territorialen Ausdehnung vorgegeben– hier könnt ihr nichts verändern. Auch das Auftreten eures Landes zu Zeiten des Krieges steht in groben Zügen bereits fest.Doch was ist nach dem Krieg bis heute geschehen? Welche Motive haben euer Land dazu bewogen, zu handeln, wie es gehandelt hat? Welche Auswirkungen hatte die verfolgte Politik auf Regierung, Gesellschaft,Wirtschaft? Wie ist das Wesen eures Volkes nun beschaffen?
    Ihr könnt über politische Gegebenheiten, Personen, die Beziehungen zu anderen Staaten (bei gegenseitigem Einverständnis) und die Zugehörigkeit von Spielerländern und KIs zu eurem Reich völlig frei entscheiden – um aber z.B. die irrationale Inanspruchnahme von 13 Staaten als Reichsteile zu vermeiden, werden Jenkins und Snake die Hintergründe der Nationen absegnen, ehe sie gültig werden.Außerdem: Sollte ein von euch eingebundener Teilstaat nicht bei eurem Reich mitmachen wollen, so müsst ihr euch rückwirkend absprechen und die Hintergrundgeschichte ggf. anpassen – es gilt in diesem Fall nicht, dass die Nachfolgenden sich dem Ersten beugen müssen!

    Sollten eure Angaben von dem abweichen, was tatsächlichen historisches Ereignissen und Verhältnissen der damaligen Zeit entspricht – und das ist ja Sinn und Zweck der Sache-, gilt es, dies mit dem Grundszenario – also mit unserer Alternativgeschichte – in Einklang zu bringen und zu begründen.
    Wichtig ist, dass die Spieler in ihren Hintergründen auf das eingehen, was andere vor ihnen bereits festgelegt haben –Widersprüche müssen vermieden werden (in Streitpunkten könnt ihr euch sicher einigen, im Zweifelsfall gilt aber bis auf wenige Ausnahmen: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst). Je mehr Spieler ihre jeweilige Nation mit einem beliebigen Hintergrund ausstatten, desto stärker zeichnet sich ein Gesamtbild ab.

    ACHTUNG: Die ersten angenommenen Bewerber haben noch (fast) alle Freiheiten beider Ausgestaltung des jeweiligen Hintergrundes. Je stärker sich ein Gesamtbild abzeichnet, desto mehr Informationen müssen schließlich von später hinzugekommenen Spielern beachtet werden!!! Also bewerbt euch schnell!

    In jedem Zweifelsfall gilt, dass dem Urteil der Spielleiter– Jenkins und mir – unbedingt Folge zu leisten ist.

    4.Staatsführung/Logik

    Die Staatsführung sollte sich unabhängig von den Hintergründen eurer Nation in

    einem vorstellbaren Rahmen bewegen – vom Spielen geisteskranker Herrscher bitten wir abzusehen. Und Ihr solltet Euch als Spieler auch nicht wie Wahnsinnige im RPG benehmen. Bitte bedenkt außerdem, dass ein Land nicht einfach von einem einzigen Sultan oder König oder Präsidenten regiert wird. Es gibt eine Regierung, manchmal Parlamente, Kammern, Berater oder andere an der Regierung beteiligte Gremien, die im Rollenspiel durchaus beachtet werden sollten.

    Achtung:
    Sollte ein Regierungswechsel durch Revolution, also eine gewaltsame Umwälzung erfolgen, ist dies mit einem „Vorspiel“ durchzuführen – nicht nach Gutdünken und Tageslaune. Selbst im Kriegsfall, wo die Ereignisse sich durchaus mal überschlagen können, erfolgt auch ein plötzlicher Regierungswechsel durch Putsch o.Ä. niemals ohne das geringste Vorzeichen und Nachwirkungen.Revolutionen/Bürgerkriege/Umstürze dauern außerdem mindestens drei Wochen im Spiel (drei Tage). Um realistisch zu bleiben, sollten die meisten aber länger dauern. Auch unmittelbar nach erfolgreichem Umsturz etc. sind die Nationen meist nicht komplett befriedet,Opposition oder Reaktionäre finden immer einen Weg.


    5.Diplomatische Regeln

    Diplomaten dürfen in andere Länder entsandt werden, aber nicht zu Spionagezwecken unterwegs sein. Daher ist folgendes zu beachten: Das Einverständnis des Gastlandes zum Entsenden eines Diplomaten ist zuvor per Depesche einzuholen. Diplomaten bestehen ausnahmslos immer nur aus einer Infanterie-Einheit. Diplomaten auf dem Wasser müssen in Bewegung sein und ein Ziel haben. Geleitschutz (Zusammenlegung mit anderen, nicht diplomatischen Einheiten) ist nicht gestattet – für die Sicherheit der Diplomaten tragen die sie beherbergenden Länder bzw. diejenigen Länder, die den Diplomaten unterwegs den Durchmarsch gewähren, die Verantwortung. Das Entsenden mehrerer Diplomaten in ein und dasselbe Land ist untersagt, ebenso wie das Entsenden eines Diplomaten zu Spähzwecken, ohne tatsächliche diplomatische Beziehungen im Rollenspiel aufzunehmen.

    Achtung:
    Egal,was der DE sagt: Tote Diplomaten hat derjenige zu verantworten, der auch tatsächlich für ihren Tod gesorgt hat. Wenn ihr also einem anderen Staat das Wegerecht entzieht und laut DE dessen Diplomaten euch angegriffen haben, dann seid trotzdem ihr dafür verantwortlich!



    6.Kriegsregeln

    Krieg muss nicht das einzige Mittel zur Durchsetzung eigener Interessen sein! Vielmehr sollte eine Kriegserklärung als letzte Instanz betrachtet werden.
    Kriege sollten in der Regel ausführlich begründet werden. Es können zum Beispiel auch Erbansprüche,historische Ansprüche, Revanchegedanken oder Reaktionen auf Provokationen ausschlaggebend sein - ob der Kriegsgrund oder der Krieg selbst dann international akzeptiert wird, oder ob er unangenehme diplomatische Folgen haben wird, ist dann Sache der Diplomatie.
    Es kann selbstverständlich auch zu (fast)unangekündigten, plötzlichen und damit überfallartigen Angriffskriegen durch expansionistische Herrscher kommen. Es wird daher eine kleine Ehrenfrist von einer Woche (1 RL Tag geben) geben. Expansionistische Herrscher sollten dann aber in ihrem gesamten Wesen im RP auch entsprechend gespielt werden. Der friedliche König von nebenan sollte nicht urplötzlich den totalen Krieg lostreten. Plötzliche Überfälle müssen in jedem Fall spätestens sofort ab dem Angriffsbeginn (d.h. beim Übertreten der Grenze oder bei der Eröffnung des Feuers) auch im DE publik gemacht, begründet und beschrieben werden. Sie werden darüber hinaus mit höchster Wahrscheinlichkeit entsprechende politische Folgen nach sich ziehen.Wer sich zutraut, eine solche Rolle zu spielen und die dadurch eintretende Situation zu meistern, möge sich daran probieren. Auch bei überfallartigen Kriegen sind unbedingt die Eroberungsregeln zu beachten!

    Reparationszahlungen können vom Sieger verlangt werden, wenn der Krieg noch läuft oder zunächst mit einem Waffenstillstand beendet wurde. Sobald ein richtiger Friedensschluß erfolgt ist, gelten sämtliche Reparationsansprüche als erloschen -es sei denn, sie wurden vor dem Friedensschluss vereinbart. Sowohl Waffenstillstand als auch Friedensschluss sind daher im DE umgehend publik zu machen (wobei die genauen Inhalte der Verträge geheimbleiben können).

    Wird ein Spieler inaktiv, ist der Krieg sofort zu beenden.

    Ein Krieg ist außerdem zu beenden, wenn 3/5 der Kernprovinzen besetzt worden sind. Die bedingungslose Kapitulation –mit all ihren Konsequenzen – wird dann zur Pflicht. Wer das vermeiden will, sollte der Niederlage rechtzeitig ins Auge sehen und sich um Frieden bemühen. Vom zu erwartenden Sieger erbitten wir in jedem Falle im Sinne der Spielfreude eine nachvollziehbare und im Regelfall nicht überzogene Verhandlungsbasis und das Einlassen auf Verhandlungen (die Ermordung eines Mitglieds der Königlichen Familie ist beispielsweise zweifelsohne tragisch, die Übernahme eines gigantischen Kolonialreichs ohne Gegenleistung rechtfertigt sie allein aber nicht)
    Erstschläge oder Kriegserklärungen dürfen nicht zwischen 22 Uhr und 8 Uhr geschehen. Alle weiteren Kriegsaktivitäten dürfen frei von zeitlichen Rahmen geschehen.


    7.Eroberungsregeln


    Vernichtungskriegesind nicht erlaubt. Von Spieler-Ländern sollten nie mehr Provinzeneinverleibt werden als nötig. Eine Unterlegene Nation muss mindestens acht Kernprovinzen nach einem Friedensschluss umfassen.
    Gibtes mehrere Siegermächte, ist die „Beute“ ggf. aufzuteilen. DieEroberung von Gebieten wird so oder so mit zunehmendem Ausmaßnatürlich auch deutlich schwerer vor der Weltöffentlichkeit zurechtfertigen und kann entsprechende politische Konsequenzen nachsich ziehen. Dies hängt natürlich auch zu großen Teilen von derStaatsraison der betroffenen Nationen und dem Verlauf des Kriegesab.
    Wird ein Spieler während eines Krieges inaktiv, ist dieEroberung sofort einzustellen. Der Krieg muß damit nichtzwangsläufig beendet werden, die Eroberung kann fortgesetzt werden,wenn der Spieler zurückkehrt. Der Krieg als solcher muß erstbeendet werden, wenn der inaktive Spieler auch aus dem Spiel geworfenwird.Das Erobern von spielbaren Nationen, die gerade nicht durcheinen Spieler besetzt sind, ist untersagt.

    Provinzenkönnen getauscht werden, wenn beide Parteien einverstanden sind.Provinzen dürfen auch einseitig abgegeben werden. Für beide Fälleist Voraussetzung, daß es dafür auch im RPG eine realisitscheBegründung gibt. Der Tausch von Provinzen in Falle einerKriegsbeteiligung ist untersagt. Der Tausch von Provinzen in direktenKriegsgebieten ist außerdem untersagt.




    8.See-Regeln

    Als Hoheitsgewässer gelten alle Gewässer bis exklusive zum ersten Marschpunkt auf See. Das Positionieren von Landeinheiten auf See,insbesondere zu Überwachungszwecken, ist untersagt. Wir spielen mit dem Marinepaket und geben daher ausreichend Möglichkeiten zur Seeraumüberwachung.
    Der Herrscher von Meerengen hat das Recht die Meerenge politisch zunutzen. Sollten sich Länder eine Meerenge teilen, so muss dies in Absprache passieren. Einheiten dürfen nur verschifft reisen (Ausgenommen Diplomaten).

    Kreuzer=25 Einheiten
    Schlachtschiffe=50
    Alle Kriegsgeräte werden als eine Einheit gezählt.
    EBGs für 10 Einheiten

    9.Sonstiges


    Die SL sucht einen dritten Bewerber für die Spielleitung.
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    Last edited by TheSssnake; 04-03-2018 at 01:51 PM.

  2. #2
    Nationenbeschreibungen


    Westdeutschland (Jenkins):

    1916, während die Weltwirtschaft sich langsam erholt, ist das Ruhrgebiet immer noch in einem desolaten Zustand. Die Kölner Republik, oder offiziell die Deutsche Konföderation, leidet immer noch massiv unter den Reparationszahlungen der Entente. Direkt nach 1906 wurde alles was nicht durch den Einmarsch der Westentente zerstört worden war,demontiert und in den Westen geschafft. Die durch den Frieden von Berlin gegründet Republik hatte so schon in ihrem ersten Jahr zuerst eine gewaltige Wirtschaftskrise zu bewältigen und bereits im Jahr darauf 1907 eine gewaltige Agrarkrise mit Nahrungsverknappung und Hungersnot. Die konstituierende Sitzung der Nationalversammlung 1907 wurde so begleitet von Protesten und kriegsähnlichen Zuständen.

    Insbesondere Kommunisten, aber auch Nationalisten, prägten dabei die Zeichen dieser Zeit. Als 1908 die Verfassung verabschiedet wurde, kam es im April des selben Jahres zu einem Umsturzversuch der USPD und der KPD im Ruhr raum, im Saarland und in Teilen der Benelux-Staaten. Die schwachen Sicherheitstruppen wurden überrannt und nur das Eingreifen der westlichen Sicherheitsdivisionen aus Frankreich und Britannien verhinderten den Sieg der Kommunisten.


    Bei den anschließenden Wahlen 1909 konnten die Demokraten immerhin eine knappe Mehrheit erringen. Mit 51% der Stimmen bildeten die Zentrumspartei (stärkste Fraktion), die SPD und die Freiheitlich-Republikanische Partei (FRP) eine gemeinsame Koalition. Staatspräsident wurde der Zentrumspolitiker Wilhelm Marx.Große Hoffnungen wurden in die demokratische Koalition gesetzt.Insbesondere von den Westmächten die besonders in den Bereichen Wirtschaft und Militär immer noch ihre Hände im Spiel hatten. Doch bereits hier ließen sich die Brüche zwischen den Großmächten deutlich erkennen und das gegenseitige Ausspielen der Sieger des 1.Weltkriegs schwächte das demokratische Westdeutschland noch weiter.Es folgten mehrere instabile Kabinette unter wechselnden Bundeskanzlern bis 1911 das nächste einschneidende Ereignis die Kölner Republik erschütterte.

    Durch eine fatale Agrarkrise und galoppierender Inflation war der Staat an den Rand des Bankrotts getrieben worden. Die demokratische Allparteienkoalition war inzwischen zerbrochen und das Zentrum regierte mit der FRP in einem Minderheitenkabinett, als es zu einem weiteren Putschversuch kam.Mehrere Teile von Armee und Polizei unter Kommando des bayerischen Ministerpräsidenten von Kahr stürmten das Parlament in Köln und setzten Teile der Regierung fest. Präsident Marx setzte sich daraufhin nach Genf ab, um den Widerstand aufrecht zuhalten. Die Aprilkrise im Jahr 1911 dauerte schließlich 2 Wochen und endete mit der Absetzung Kahrs durch französische Truppen die ins Ruhrgebieteinmarschierten und Kahr zum aufgeben zwangen.


    Trotz der Wiederherstellung der Regierung kam die Republik nicht zur Ruhe. Die Wirtschaftskrise ging weiter und hält bis heute an. Im Jahr 1916 gibt die erste deutsche Republik ein desolates Bild ab. Nationalisten und Kommunisten prügeln sich gegenseitig auf den Straßen tot, die Wirtschaft ist völlig am Boden, flämische und wallonische Separatisten verüben ständig Anschläge und die Regierung ist brüchiger als ein vertrockneter Zwieback.

    Staatspräsident Marx zweite Amtszeit nährt sich dem Ende zu und die Nationalisten und Kommunisten gehen erneut in Stellung, um die Republik endlich zu beenden.

    Zarenreich (TheSssnake):

    Lang ist es her, 10 Jahre genau als der große Krieg in Berlin sein Ende fand. Es war der erste große Krieg und ein ruhmreicher zugleich, nicht jedoch für das so erhabene Zarentum. Die Welt verteidigt gegen die Machtübernahme der Mittelmächte, waren für Zar Nikolaus II keineswegs ruhmreiche Taten, welche noch in 100 Jahren in Siegesliedern an den Fronten kommender Kriege gesungen werden würden. Das Land nur noch ein Schatten seiner selbst, Polen und die Ukraine, ja sogar der Kaukasus nutzen ihre Chance und entließen sich selbst in die Freiheit. Die Grenzen welche das Zarenreich einst zu dem machten was es ist,einfach fort. Durch die unendlichen Soldaten opfer welches das Zarenreich tragen musste und die Schwäche welches es ausstrahlte,lag es nun nicht mehr in des Zaren Hand, seine Länderein ins Reich einzubetten. Zwar wurden die Länder nie Offiziell vom Zaren legitimiert, doch die Ohnmacht in welcher er später trappte, ließen die Länder auch ohne ihren einzigen Zaren wachsen und gedeihen.


    Wenig später erhob sich das Land in eine große Kriese. Der unantastbare Zar Nikolaus II wurde nicht mehr bedingungslos vom eigenen Volk geliebt, im Gegenteil, ihm gab man die Schuld am Zerfall des Staates. Drei lange Jahre schaute Nikolaus II nur weg und lies das gemeine Volk auf sich allein gestellt zurück,eh es zu einer Tragödie, welche wir heute nu runter des Zaren Träne kennen. Schwerlich zu verkraften waren die Taten eines angestellten im Palaste St.Petersburg. Ein tödliches Gift nahm dem Zar und seiner Frau alle Töchter nur sein heutiger Thronsohn konnte überleben.
    Dies entfachte den Zorn der Familie und der Zar ernannte sich zum Oberbefehlshaber der Armee und ließ das Land systematisch von der Untreue gegenüber seiner Familie säubern. Aufstände wurden gewaltsam beendet, politische Gegner gehängt und so versank das Land nach und nach in einer trügerischen Ruhe. Auf internationaler Ebene sah man das Zarenreich kaum noch vertreten. Der Zar, auch wenn nie ausgesprochen, machte sowohl Frankreich als auch Großbritannien mitverantwortlich für die Miesere im eigenen Land. Und so konzentrierte sich der Zar einerseits weiterhin darauf sein Land zustabilisieren, was ihm schlussendlich gelang anderseits mit der Erziehung seines Sohnes, welcher irgendwann das schwere Erbe des Vaters antreten würde. 1916 nun, zwei Jahre bevor sein Sprössling nun zum vollen Manne gereift sein wird, meldet sich der Zar zurück auf diplomatischen Parkett. In seiner Neujahrsansprache am 1.1.1916 ließ er verläuten, dass die Zeiten des Komas vorbei sein und das Herz des Reiches wieder pulsiert.
    Wenig später verläutete er die Armee wieder aufzubauen um bereit zu sein, doch wofür?

    Ostdeutschland (Slender-Man)

    Nach der Schmach von 1906 kam es zu der Teilung Deutschlands, welche im kollektiven Gedächtnis unvergessen geblieben ist. Nachdem man sich 35 Jahre als ein einiges Vaterland gesehen hat, ist das deutsche Volk wieder zweigeteilt. Dies wird als eine Ungerechtigkeit wahrgenommen, da Brüder nun voneinander getrennt leben, obwohl sie doch einig hätten sein sollen. Dies führte zu einem Zorn auf die Sieger, besonders aber auf die Franzosen und Engländer, die Deutschland nichts zu vergönnen scheinen und aber auch gegen die Vaterlandsverräter, die das Heer gehemmt haben und den entscheidenden Moment der Schwäche genutzt haben, um im Westen des Landes eine Republik, die man als ilegitim ansieht zu errichten. Die Republik wird aufgrund ihrer Schwäche und ihrer Lähmung durch innere Kämpfe als schwächlich betrachtet.

    Nach der Teilung von 1906 flüchteten sich die Kaisertreuen nach Osten, wo sie durch Vernetzung mit hochrangigen preußischen Militärs und der deutsch baltischen Aristokratie durch strikte Disziplin und hartes militärisches Durchgreifen das Deutsche Reich erhalten konnten. Die Regierungsgewalt liegt hier zum Großteil beim Militär, welches das Straßenbild kennzeichnet und weiterhin prägend ist. Die im Reichstag sitzenden Parteien sind allesamt reaktionär und kaisertreu und zeichnen sich durch einen militanten Antikommunismus aus. Durch einen strikten preußischen Geist versucht man nun, Deutschland wieder zu einen.

    Außenpolitisch hält man sich an Österreich-Ungarn und Italien als alte Verbündete, versucht aber auch, osteuropäische Staaten wie Finnland, Polen oder die Ukraine als Verbündete zu gewinnen. Zu Frankreich, Westdeutschland und Großbritannien ist das Verhältnis nach wie vor angespannt, da man 1906 nicht vergessen hat, während versucht wird, das Verhältnis zum Russischen Reich neu zu definieren, da Russland nie zu den deutschen Erzfeinden zählte.


    Großbritannien (Callipo)


    Das Vereinigte Königreich blickt 1916 auf ein stark geschwächtes Heimatland, hat der Krieg doch seinen blutigen Tribut an Material und Männern eingefordert. Auch im gesamten Commonwealth war die Bevölkerung kriegsmüde, hatte jeder Teil des Staatenbundes seine jungen Männer in den blutigen Krieg Europas geschickt um dort für König und Vaterland zu kämpfen und zu sterben.


    Die Beziehungen zu den engen Verbündeten aus dem großen Krieg sollen weiter ausgebaut werden, im Bezug auf Länder wie Russland oder das geteilte Deutschland ist die Verunsicherung in der Bevölkerung und der Regierung groß. Zu erwarten ist aber, dass auch hier Anstrengungen unternommen werden um zukünftige Kriege zu unterbinden.


    Trotzdem richtet sich der Hauptfokus wieder gen Afrika und den restlichen Kolonien, muss Großbritannien doch um seine Kronkolonie Ägypten kämpfen. Aufsteigender Lokalpatriotismus macht es der englischen Kolonialregierung immer schwerer das Land friedlich zu regieren. Die Zukunft des gesamten Commonwealths wird auch dadurch entschieden ob und wie England mit den Bestrebungen für ein unabhängigere Ägypten umgeht.


    Sicher ist jedoch bereits jetzt, dass die Royal Navy auch in Zukunft den Anspruch vertreten wird, dass sie das Aushängeschild Albions und des gesamten Empires ist.


    Und so singt auch heute noch die Britische Bevölkerung voller Stolz:


    When Britain first, at Heav’n’s command,
    Arose from out the azure main,
    This was the charter of the land,
    And guardian angels sang this strain:


    Rule, Britannia! Britannia rule the waves;
    Britons never will be slaves.


    The nations not so blest as thee,
    Must in their turns to tyrants fall;
    While thou shalt flourish great and free,
    The dread and envy of them all. [...]

    UkrainischerStaat: (Romanov)

    Lange war das Zarenreich indem auch die Ukrainer lebten schwach, das erkannte der Großgundbesitzer und General Pawlo Skoropadskyj schon lange, lange bevor der Krieg in Europa ausbrach. Schnell schaffte es der Großgundbesitzer wichtige Personen um sich zu scharen,einflussreiche und manipulative. Mit dem Ausbruch des Krieges sah Skoropadskyj seine Chance die Ukraine in die Unabhängigkeit zuschicken und hatte dafür mit seinen engsten Vertrauten einen Plan ausgeklügelt und diesen wollten sie umsetzen,doch so weit kam es nicht.
    Am 18. Februar 1905 nahmen die Mittelmächte mit dem Großgundbesitzer Kontakt auf und baten ihm einen Seperatfrieden an. Dieser beinhaltete die Unabhängigkeit der Ukraine vom Zarenreich und der Unterstützung diese durchzuführen,im Gegenzug soll die Unabhängige Ukraine landwirtschaftliche Produkte nach Deutschland und Österreich-Ungarn liefern. Am 23. März 1905 marschierten die Mittelmächte in die Ukraine ein und besetzten diese, die gerade tagende Zentralna Rada wurde gewaltsam aufgelöst und am nächsten Tag wurde der Großgundbesitzer und General Pawlo Skoropadskyj, der in Verhandlungen zuvor den Bedingungen mit dem Mittelmächte zugestimmt hatte, von einem Kongress grund besitzen der Bauern zum Hetman der ganzen Ukraine erklärt. Im Gegensatz zu den meisten, die der Meinung waren, Kiew würde die neue Hauptstadt,wurde Sewastopol auf der Krim die Hauptstadt, des jungen Staates.
    Mit der Bezeichnung des Staatsoberhauptes als Hetman erhoffte man sich über die Anknüpfungen nationale kosakische Traditionen einen Legitimitätsgewinn in den Augen der Bevölkerung. Darüber hinaus benannte er den Staat in Ukrainischer Staat/УкраїнськаДержава/UkrajinskaDerschawaum.
    Noch am selben Tag gab er ein Manifest heraus, in dem er die Schaffung einer Heimat für alle Ukrainer versprach und eine provisorische Verfassung vorstellte. Um sich die Unterstützung der nationalistischen Opposition zu sichern, bemühte sich der Großgundbesitzer um einen nationalen Anstrich. So förderte er ukrainische Kunst und Kultur und ließ Schulen einrichten. Soziale und wirtschaftliche Lage blieben katastrophal, Skoropadskyjs Regierung wurde nur von sehr geringen gesellschaftlichen Kräften aus der Ukraine selbst unterstützt, hingegen gab es starke Opposition gegen sie. So lösten sich als Protest gegen den Coup Teile der Ukrainischen Armee wie auch die ukrainischen Sitscher Schützen auf oder desertierten.
    AlsAnfang 1906 die Österreicher an der Ostfront von den Russenzurückgedrängt wurden, konzentrierte sich der Hetman auf das eigeneLand und ließ die vertraglich festgelegten Lebensmittellieferungenaus. Das Land hungerte und so verteilte er die eigentlichenLieferungen für die Mittelmächte im eigenen Land und sicherte sichso einen Großteil der Bevölkerung für sich. Als der Krieg zu Endewar, sah sich die neue Ukraine nicht mehr verpflichtet diesen Vertragals geltend zu machen. Jedoch blieb der „Ukrainische Staat“ alsUnabhängig weiterhin bestehen.
    Die Ukraine erstarkte langsam sowohl Sozial als auch Wirtschaftlich und Militärisch. Die ukrainischen Sitscher Schützen wurden wiedergegründet, die Ukrainische Armee erlebten einen Aufschwung an junger, patriotischen Ukrainer, die ihr Ukraine bestehen lassen möchten. Dies alles war jedoch nur möglich,weil der Zar wegschaute und alle machen ließ. Die Tragödie, des Zaren Träne, war selbst für die Ukraine eine schreckliche Tat, die Töchter des Zaren haben dies nicht verdient und doch mussten die Ukrainer zur Tat schreiten und ihre Grenzen sichern, zumal der Zar in seinem Zarenreich eine systematische Säuberung hielt. Man hatte schnell Angst in de rUkraine, diese Säuberung könnte auf die ehemaligen Gebiete des Zarenreiches überschwappen.
    Mitte des Jahres 1915 brach in der Stadt Bila Zerkwa bei Kiew ein offener Volksaufstand gegen die Regierung Skoropadskyj aus. Die Äufständischen, Zarentreue Russen und Ukrainer, gewannen schnell an Boden und eroberten infolge dessen Kiew. Doch die Truppen aus Sewastopol waren bereits auf dem Marsch und eroberten eine Woche später die Stadt zurück. Die Aufständischen waren unkoordiniert und nicht geübt und man zerschlug den Aufstand schnell. Um Infolgedessen, weitere Aufstände zu vermeiden, verlegte man einen Monat später die Hauptstadt nach Kiew. Ab sofort tagt die Ukrainische Tagung in Kiew, im ehemaligen Gebäude der Zentralna Rada.
    Durch die Aussage des Zaren in der Neujahrsansprache am 1. Januar 1916 befürchtet man erneut einen Einmarsch der Zarentreuen und verstärkt so weiterhin die Grenzen.Derweil sucht man in den anderen neuen Unabhängigen Staaten verbündete um so den Zaren Einhalt zu gebieten.

    Finnland: (Baron Lock Larson)

    Prolog:Im Jahre 1806, nach dem Sieg über Napoleon, kam das neugeschaffeneGroß-Finnische Herzogtum, vormals Schwedisches Herrschaftsgebiet,unter Russische Herrschaft.
    Wir schreiben das Jahr 1906. Europa ist in eine tiefe Krise gestürzt und 100.000ende Soldaten schlachten sich auf den Schlachtfeldern gegenseitig ab. Während Russland einen verbitterten Krieg an der Ostfront Österreichs führt, wird zeitgleich in Finnland über eine Einmischung in den Großen Krieg debattiert. Durch einen genialen Schachzug der Mittelmächte und einer ebenso genialen Reaktion der finnischen Regierung, gelang es ihr sich vom Zarenreich los zusagen und rief die Groß-Finnische-Republik aus.
    Die Regierung, der jungen Republik, stieß aber dabei auf großen Widerstand, da viele Bürger eine Monarchie bevorzugte. Durch diese Teilung der Gesellschaft, kam es zum Bürgerkrieg. Auf der einen Seite die Befürworter einer Monarchie, auf der anderen Seite der Wunsch nach einer Demokratie und einer Republik. Der Bürgerkrieg setzte dem gerade erst unabhängig gewordenen Finnland sowohl wirtschaftlich als auch demographisch schwer zu. Weite Landstriche wurden wirtschaftlich zugrunde gerichtet bis hin sogar zur kompletten Entvölkerung. Nach einem Jahr, Kräfte aufzehrendem Krieg, konnte letzten endlich sich die Republikaner durchsetzen und in Helsinki,der neuen Hauptstadt, die Republik endgültig und sicher ausrufen. Dadas Land noch zu instabil war, für neu Wahlen, entschied sich die Übergangsregierung, bis zum Ende des Großen Krieges zuregieren.
    Diese Regierung wollte ihr neu geschaffene Existenz nicht durch eine Einmischung in den Krieg riskieren, weswegen es, vermutlich auch durch die Wirtschaftliche Abhängigkeit zu Russland und des Handels in der Ostsee beeinflusst, sich im Großem Krieg Neutral verhalten hat. Nachdem Krieg setzte dann die Republik und ihre neu gewählte Regierung ihre Politik der Neutralität weiter. Einzig die Wirtschaftliche Abhängigkeit von Russland und der bedeutende Teil des Handels in der Ostsee, zwar global betrachtet klein und dennoch immens bedeutsam,nötigte die finnische Republik dazu, mit anderen Europäischen Mächten in Kontakt zu bleiben. In dieser Zeit der großen Umbrüche, erhielt die Republik Unterstützung von der Union Schweden-Norwegen. Durch diese enge diplomatische Verbundenheit zur anderen Skandinavischen-Nation, gelang es dem verbundenen Skandinavien (Finnland und die Union Schweden-Norwegen)ihre Politik der Neutralität zu wahren und gemeinsam ihre Wirtschaft von anderen europäischen Großmächten unabhängiger zu machen. Des Weiteren wuchs die Bevölkerung wieder rapide an, nach dem die politischen Verhältnisse geklärt waren und die Wirtschaft sich stabilisierte. Die finnische Wirtschaft florierte und stärkte das Nationale vertrauen in die Republik. Ebendieser Politik ist es zu verdanken, dass nun 10 Jahre später, das verbundene Skandinavien gestärkt der wackligen Zukunft Europas, und der Sehnsucht der europäischen Mächte zu alter Bedeutsamkeit,entgegen blicken kann…


    USA: WernerVos

    Die Vereinigten Staaten von Amerika. Vom Atlantik zum Pazifik.Tausenderlei verschiedene Landschaften und viel ungezähmtes Land.Von den Nachkommen der Europäer besiedelt und noch immer strömen die Menschen aus dem Zerrütteten und Instabilen Europa herbei .In das Land der unbegrenzten Möglichkeiten auf der Suche nach Glück. Nach außen hin versuchen die Vereinigten Staaten weiterhin ihre Neutralität zu wahren. Auf dem Politischen Parkett der Welt ist kaum von den Staaten zu hören. Doch das kann sich ändern.Inden letzten Jahren hat sich die Politik in Washington in 3 große Lager aufgeteilt. Die einen die in den USA die Alternative zum Europäischen Machtgebare sehen. Als die alternative für das Europäische Volk welchem der Krieg überdrüssig ist und welches sich nach Frieden sehnt. Für diese Leute will das erste Politische Lager offen sein. Dann gibt es jene die nun die Zuwanderung begrenzen wollen. Die USA Komplett isolieren möchten um nicht in den Immerwährenden Strudel Europäischeren Konflikte hineingezogen zu werden. Jene die die USA als einsame Insel in Lauf der Kriegerischen Geschichte sehen. Und dann gibt es jene die in den USA die neue Weltmacht sehen. Die Macht
    die das geschwächte Großbritannien ablösen kann und nach ihnen auch ablösen muss. Denn die Vereinigten Staaten haben noch ungenutztes Potential das ist einem jeden klar. Große Unbesiedelte Gebiete, Rohstoffe wie Erz, Öl und sonstiges die noch unentdeckt sind und viel ungenutztes Landwirtschaftlich brauchbares Land.
    Eben all das was eine aufstrebende Weltmacht benötigen würde. Die Frage ist jedoch ob der Wille vorhanden ist sich dies aufzubürden.Denn klar ist auch wer diese Last Trägt wird unweigerlich in einen Strudel aus Kriegen und Konflikten hineingezogen werden.

    Königreich Schweden Norwegen: Der Köppen

    Da salte SchwedischeReich hatte einst die Stellung einer Großmacht auf dem europäischen Kontinent.Doch durch Machtpolitische Einflüsse und dem Verlust Finnlands wurde Schweden auf ein Minimum reduziert. Als die Napoleonischen Kriege ihr Ende nahmen, wurden Schweden das Land der Norwegen zugesprochen und man vereinigte sich in Form einer Personalunion mit ihnen. Eine Bedingung war jedoch, dass Lappland an Finnland übergeht und damit teil des Russischen Reiches wird. Es folgten relativ ruhige Jahre,anfangs Misstrauten Norweger und Schweden sich gegenseitig und gipfelte im Streit um eine Unionsflagge 1840 in eine große Krise.Doch auch diese Krise konnte gewaltlos gelöst werden mit der Einführung der Unionsflagge von 1844 und dem Entgegenkommen und Einführung einer Norwegischen Flagge. Die Jahr der Union verliefen bislang Außenpolitisch ruhig. Aus der großen Politik hielt man sich raus, doch in den Deutsch-Dänischen Kriegen kam es Spannungen da viele die Dänen im Kampf unterstützen wollten. Jedoch behielt die Neutralitätsfraktion die Oberhand und es kam zu keinen Kriegerischen Handlungen. In Europa war derweil die Spannung am steigen. Es sollte zum Krieg kommen und es geschah auch. Wie die letzten Jahrzehnten konnte man sich zwar aus dem Krieg heraushalten, doch der Handel und Lebensmittelversorgung wurden knapp aufgrund einiger Komplikationen auf See und Einschränkung des Handels. Doch diese Krisenzeit brachte neue Chancen. Auch wenn die Union Schweden-Norwegen Neutral blieb,hatte sie immer ein tiefes Misstrauen gegen das Russische Reich, dem historischen Rivalen Schwedens. Es kam ein Skandinavisches Bewusstsein auf und die finnischen Nachbarn übten den Umbruch gegen das Russische Reich. Schweden und Norweger handelten und gaben der jungen finnischen Republik alle Unterstützung die man bieten konnte und festigte den diplomatischen Austausch. 1910 kam es zur Festigung der Union und man änderte den Namen zum Königreich Schweden-Norwegen. Jetzt ist das Land ein Aufstrebendes. Es sucht Kontakt zu den Skandinavischen Bruderstaaten und Isoliert sich vom größeren europäischen Geschehen.





    Afrikanischer Staat (TheIcon):


    "Afrika, der Spielball Europas und eine der ersten Opfer des Imperialismus. Nach Äthiopien ist nun die Republik Afrika der zweite Unabhängige Staat auf dem schwarzen Kontinent. Doch anders als die Äthiopier musste dieser junge Staat seine Freiheit nicht verteidigen, nein, er musste sie erst gewinnen. 1906 brach nicht nur in Europa der große Krieg aus, auch Afrika wurde davon erfasst. Wie schon in den Jahren zuvor waren es Afrikaner die für europäische Interessen ihr Blut vergießen sollten. Doch dieser Krieg veränderte etwas. Er veränderte die Menschen, ihr Wesen, ihre Seele. Er war kurz, aber äußerst Brutal. Etwas brannte sich in die Menschen ein, kein Stolz, nein, Verachtung. Verachtung für den Krieg, für das Sinnlose sterben, für den Patriotismus, es wurde ein neues Denken geschmiedet, eines das es in Europa schon lange Zeit gab, dass für Afrika aber neu war. Nicht der einzelne Stamm, die Nation, die Religion oder gar die Hautfarbe sollte entscheidend sein, sondern was für alle gut war. Aus Europa nahmen die Soldaten vieles mit in ihre Heimat, nicht nur Hass und Albträume, sondern auch Hoffnung und Ideale. Eine Welle des Antiimperialismus, Antikolonialismus und Antikapitalismus erfasste die Gebiete unseres heutigen Landes. Es gab dafür noch kein Wort, doch später sollte es als sozialistische Revolution in die Geschichte eingehen. Der Kampf dauerte nicht lange, es gab kaum Kolonialtruppen, die wenigen Europäer waren das Klima nicht gewohnt und unsere Brüder waren nun geschult in europäischen Taktiken. 1908 konnte schließlich die Einseitige Unabhängigkeit ausgerufen werden, nicht nur die französischen, sondern auch einige spanische Kolonien erfassend. Ein zweiter afrikanischer Staat war geboren, und die erste Republik Afrikas.


    Doch welchen Weg sollte das Land gehen? Ein Land mit verschiedensten Ethnien, mit verschiedensten Religionsgruppen, mit Menschen die von Dorf zu Dorf unterschiedlicher nicht sein könnte? Aus der Einigkeit ging schnell Uneinigkeit hervor. Fundamentalisten forderten einen Gottesstaat, die Europäer wollten die alte Ordnung nur selten aufgeben, nicht wenige Berber verlangten ein Königreich mit einem gewählten Regenten, und die Veteranen des europäischen großen Krieges wollten ihre Vorstellung von einer nicht näher definierten sozialistischen Republik nicht aufgeben. Das Land drohte im Chaos zu versinken noch ehe es eine Regierung gab, geschweige denn jemanden der diese Regierung hätte anführen können. In dieser Zeit trat die vielleicht herausragendste Eigenschaft unseres Landes hervor, dass lernen von anderen. Es zeigte sich schnell das ein solches Land mit einer zentralistischen Regierung nicht lange bestehen würde, so wurden, allen Widerständen zum Trotz, Ideen von Europäern übernommen. Marx, Engels, Bakunin, Proudhon, sie alle waren Europäer, und doch den Idealen unserer Menschen näher als jeder afrikanische Philosoph. Es durfte nie wieder eine Gottheit oder ein Meister die Geschicke der Gesellschaft bestimmen, es durfte nie wieder dazu kommen das Menschen als Sklave leben muss. So wurden die ersten Jahre der Unabhängigkeit damit verbracht den Menschen die Ideale einer Räterepublik näher zu bringen, in den Schulen, den Dörfern, den Moscheen und Kirchen, den Städten, ja selbst im Anhang der Nomaden. Es war die einzige Möglichkeit das Land vor der vollkommenen und endgültigen Spaltung zu bewahren. Es brannte sich wie ein religiöser Eifer in die Herzen der Agitatoren.


    1916 ist die Innenpolitik des Landes stärker als jemals zuvor. Die einzelnen Religionen üben nur noch wenig Einfluss auf die Menschen aus, was nach der Vertreibung von Imamen und Priestern auch nur schwer aufrecht zu erhalten war. Der Staat ist dezentral und doch solidarisch organisiert. Selbst viele ehemalige Kolonialherren finden sich langsam mit der Situation ab, mussten sie bis vor wenigen Jahren doch noch fürchten auf offener Straße gelyncht zu werden. Doch nicht alles was gut erscheint ist es auch, das Religionsverbot brachte religiöse Fanatiker hervor die selbst für Innerafrikanische Verhältnisse durchaus Gewissenlos vorgehen. Die Armee ist hoffnungslos veraltet, eine Marine ist nicht existent. Das politische System ist frei jedoch nicht wirklich Unabhängig, bis heute haben andere politische Meinungen kaum eine Chance auf Gehör. Die Außenpolitik wurde in den Jahren des Umbruchs quasi vollkommen ignoriert, es ist schlicht und ergreifen nicht bekannt wie andere Staaten zu diesem neuen Staat stehen und auch die Unabhängigkeitsbewegung scheint spurlos an den anderen Kolonien vorbeigegangen zu sein, ein schwerer Rückschlag für den Freiheitsgedanken der unser Land doch eigentlich durchdringen soll. Dieses Land lebt nicht, es überlebt gerade so. Es atmet nicht, es bewegt sich nicht, es lebt vor sich hin. Frei, und doch gefesselt in eben dieser eigenen Freiheit."
    Story für Österreich-Ungarn ArtCraft:


    Nach der äußerst schmerzhaften und demütigenden Niederlage Österreich-Ungarns gegen die Siegermächte der Entente, vor allem gegen den russischen Koloss im Osten, fragten sich viele Menschen im Vielvölkerstaat ob das Reich, die Monarchie, der Herrscher überhaupt noch eine Zukunft hatten. Die Slawischen Völker innerhalb des großen Reiches verlangten nun mehr Autonomie, nein, gar die komplette Unabhängigkeit von Wien. Da viele Fabriken und Industriehäuser im Osten des Landes zerstört wurden, brach nur dort die Wirtschaft am meisten ein. In den anderen Teilen des großen Reiches blieb die Wirtschaft einigermaßen stabil. Hungersnöte gab es, zumindest offiziell, nicht.


    In Wien selber stand Franz-Joseph kurz vordem Zusammenbruch. Der Krieg und seine Auswirkungen, auch in der Politik, machten in schwach und immer schwächer. Auch nach 4 Jahren konnte er sich von dem Trauma der Niederlage nicht erholen und verstarb so aufgrund von sehr viel Depression und eines Herzstillstandes am 5 Januar 1910. Sein Neffe, Franz Ferdinand von Österreich-Este, bestieg nun als rechtmäßiger Thronfolger den Österreich-Ungarischen Thron und zahlte die Reparaturen schließlich zu Ende. Als alle Zahlungen abgezahlt wurden und man sich somit vom Dolch der Siegermächte lösen konnte, knüpfte man bisher nur geringen Kontakt nach Außen. So blieb zwar weiterhin der Kontakt zu Italien und Ostdeutschland bestehen, unsicher jedoch ob man sich nicht anders orientieren sollte.


    Alles wirkte im Land und in der Regierung sowie bei Kaiser Franz Ferdinand bis ins Jahr 1916 stabil und friedvoll im Ausland, doch der Schein trübt. Der neue Kaiser schlägt fortan Slawische Aufstände sofort im Kern nieder und kann andere Meinungen nicht ausstehen. Es hat mehr und mehr den Anschein als verwandle sich Österreich-Ungarn in ein mehr Österreichisches Land als Ungarisches und die Nationalistisch-Österreichischen Parteien gewinnen an Mitläufern, auch vom eigenen Militär.Kommunisten und Sozialdemokraten werden täglich in Wien auf offener Straße erschossen. Unklar ob von Nationalisten oder von der eigenen Armee.


    Den Kaiser scheint dies aber nicht weiter zu stören,er dagegen findet es sogar amüsant. Seine Berater aber dagegen,versuchen auf ihn einzureden und durchzugreifen, denn bald könnte es auch ihn Treffen und dann, dann würde das Pulverfass in Wien explodieren und zu einem Nationalistischen Putsch oder einen Bürgerkrieg führen.

    Hintergrund Osmanisches Reich Woodstock:




    Der Innere Zerfall des Osmanischen Reichs, des Kranken Manns am Bosporus, führte erst zum Ringen der kuk Monarchie und dem russischen Zaren Reich um den schwindenden Osmanischen Einfluss auf dem Balkan, das den ersten Weltkrieg herauf beschwor. Innerlich krankte das Reich der Osman schon seit Jahrhunderten. Man wurde zum Spielball fremder Interessen, man schloss ungünstige Verträge mit den europäischen Mächten und man schien so weit abgeschlagen das ein wiedererlangen der alten Position nur durch eine schwerwiegende Reform des Reichs möglich schien. Junge Studenten der Militärakademien schlossen sich Zusammen um ihr Vaterland wieder Gross zu machen. Sie wurden «Jungtürken» genannt, weil sie selbst jung waren und weil sie eine neue junge Identität für das Reich schaffen wollten. Nur in einer Einheit des Volkes, so dachten sie, könnte man die Aufgaben bewältigen. Die vielen Völker des Osmanischen Reischs sollten aufgehen in einem im türkischen Volk der Herrenmenschen, oder sie sollten nie wieder das Licht der Welt erblicken.


    Engverwoben waren die Jungtürken mit der deutschen Militärmission im Reich. Ihre Sympathien galten dem Kaiser und der Deutschen Nation. Im Krieg hatte das schwerwiegende Folgen. Den Gang durch die Institutionen beendet und in hohen Positionen angekommen griffen die Jungtürken nach der Macht. Der Sultan verweigerte sich eines Kriegseintrittes. Die Jungtürken stellten ihn unter Hausarrest und übernahmen mit dem «Hohen Generalstab» das Regiment im Land. Das Osmanische Reich trat an der Seite der Mittelmächte in den Ersten Weltkrieg gegen die Entente ein, zu der auch Russland gehörte. Die jungtürkische Regierung nutzte die Gelegenheit, die verhassten Verträge mit dem Ausland zu kündigen, die die Souveränität des Osmanischen Reiches beschränkten: Die Kapitulationen des Osmanischen Reiches, die Administration de la Dette Publique Ottomane und das armenische Reformpaket. Getrieben vor allem von pantürkischen Vorstellungen, aber auch von dem Wunsch, die Gebiete zurückzuerobern, die das Osmanische Reich in früheren Kriegen an Russland verloren hatte, befahl die osmanische Regierung Ende eine groß angelegte Offensive im Kaukasus. Diese endete jedoch bereits um die Jahreswende mit einer verheerenden Niederlage.


    In der Heimat Begang das jungtürkische „Komitee für Einheit und Fortschritt“ mit deinen Reformen. Die Rechte der «nicht Muslime» aber auch der «nicht Türken» wurden eingeschränkt. Sprachen wurden Verboten, Religionen durften nicht mehr ausgeübt werden. Ein Hirte Names «Rezept Thaichick Erdowahn» löste ein Progrom gegen die Juden aus. Es ist nicht klar wie genau es dazu kam, jedoch sei in dem Vorfall eine mysteriöse «Jungfrau» involviert, die sich als Ziege entpuppte.


    Die Sympathien der Minderheiten galten der Entente. Die Griechen kämpften geschlossen als Volk, den Juden war von den Briten Ezel Israel in aussicht gestellt worden. Die Kurden wollten ihre alten Recht und Autonomie. Einige Armenier unterstützten die russische Armee in der Hoffnung auf Unabhängigkeit, und armenische Freiwilligenbataillone kämpften auf russischer Seite. Alles verstärkte bei der jungtürkischen Führung das Zerrbild eines angeblichen «Sabotageplans“. Obwohl die Mehrheit der armenischen Zivilisten und Soldaten gegenüber dem Osmanischen Reich loyal geblieben war, machte die Staatsführung die Armenier nun kollektiv für die militärischen Probleme in Ostanatolien verantwortlich. Sie nahm den russischen Einmarsch als Vorwand, das Gros der armenischen Bevölkerung zu deportieren, was unter den gegebenen Umständen einem „Massenmord gleichkam“. Die Juden wurden verantwortlich gemacht für die leeren Staatskassen, sie hätten am «Geld der Türken2 bereichert. Die Kurden lieferten sich Gefeuchte mit der türkischen Polizei als diese den gebrauch der Kurdischen Sprachen unterbinden wollte.


    Über die Vermittlung der Griechen mit der Entente traten die angesehen Vertreter der Minderheiten unter widern Umständen zusammen und schlossen den « demokratischen Packt der Völker». Versorgt mit Waffen durch die Entente und begünstigt durch den Zusammenbruch der Kaukasusfront begann der «Befreiungskrieg». Die Jungtürken wurden vereint und mit hohem Blutzoll besiegt. Kämpfer aus der befreiten Kaukasus Region und arabische Stämme leisteten einen entscheidenden Beitrag zum Kampf. Der demokratische Pakt der Völker siegte. Er steht vor der Grossen Aufgabe nun zu Regieren. Die Kurden und Armenier wollen das Osmanische Reich in seinen territorialen Grenzen behalten doch in eine föderalistische Demokratie nach Schweizer Vorbild umwandeln. Die Juden sind bereit diesen Plan zu unterstützen, doch sie wollen die Provinz, den Kanton, Israel als «jüdisch» was von den Levante Christen abgelehnt wird. Die arabischen Stämme wollen Unabhängigkeit und wieder ohne «Staat» als Nomaden leben. Die Griechen wollen ihre Gebiete einem Grossgriechenland anschliessen, sie wollen den Rest des Landes in kleine Nationalstaaten zerlegen, so wäre Griechenland die bestimmende Macht im Nahen Osten. Die Georgier wollen sich dem «Kaukasus» anschliessen.


    Im Moment erhält sich die Ordnung aufrecht weil des osmanische Millet System reaktiviert und auf Ethnien ausgeweitet wurde, die Kurden und Armenier sehen darin den ersten Schritt zu ihrem Staat. Regiert wird im Moment vom «Rat der Vertreter» der sich aus dem demokratischen Packt der Völker rekrutiert hat.


    Hintergrund Kanada Garweyn:


    Im großen Krieg würden sich die meisten Nationen als Verlierer bezeichnen. Meist würden sie dies mit den vielen Verlusten an Mensch und Material begründen, den Verlust an Einfluss oder ähnlichen Werten. In Kanada sieht man das anders. Sicherlich hat man viele Söhne für das Commonwealth geopfert, für die Demokratie – aber ist die nun geschaffene Welt nicht eine angemessene Belohnung für die große Aufopferung? Zudem: Kanada war im Krieg eine sichere Bastion und so neben den Vereinigten Staaten ein hochbeliebtes Ziel für Zuwanderung und Investitionen. Den Kanadiern geht es so gut wie nie, Luxusgüter waren zu keiner Zeit so günstig und dieses Wirtschaftswunder scheint nicht abzuebben.






    Sicher ist jedoch, dass in Kanada niemand mehr einen weiteren Krieg kämpfen wird. Dies war der Krieg um alle Kriege zu beenden und er sollte es auch bleiben. Die Machtambitionen der europäischen Großmächte dürfen die Welt nicht mehr mit ins Verderben ziehen. Dafür wird Kanada auch eintreten: Als Vermittler, Schlichter und Stimme der Vernunft in der Welt.






    Außenpolitisch steht man ebenfalls gut dar: Aufgrund der Hilfsbereitschaft und des Opferwillens im großen Krieg konnte man sich friedfertig auf eine Abspaltung vom Mutterland einigen und daher auch ein Teil des Commonwealths bleiben. Nun kann man die Zollvorteile und guten Beziehungen genießen, damit die eigene Wirtschaft noch mehr wächst, während man außenpolitisch nicht nur Verbündete, sondern auch Freunde in aller Welt hat.


    Die Beziehungen mit den Vereinigten Staaten und Resteuropa bedürfen jedoch noch weiteren Verbesserungen. Man benötigt mehr und intensiveren Kontakt statt nur den üblichen diplomatischen Floskeln. Wenn die Welt friedlich werden soll, müssen alle Nationen befreundet sein – und wie sollte dies besser gelingen, als wenn sie alle mit Kanada befreundet sind?
    Last edited by TheSssnake; 12-28-2017 at 05:04 PM.

  3. #3
    Ich meld mich für das Vereinigte Königreich!
    Hintergrund kommt bis spätestens morgen nachmittag!

  4. #4
    Ich würde mir gerne Ostdeutschland reservieren lassen, Story kommt im Laufe des Tages oder morgen

  5. #5
    Ostdeutschland (Slender-Man)

    Nach der Schmach von 1906 kam es zu der Teilung Deutschlands, welche im kollektiven Gedächtnis unvergessen geblieben ist. Nachdem man sich 35 Jahre als ein einiges Vaterland gesehen hat, ist das deutsche Volk wieder zweigeteilt. Dies wird als eine Ungerechtigkeit wahrgenommen, da Brüder nun voneinander getrennt leben, obwohl sie doch einig hätten sein sollen. Dies führte zu einem Zorn auf die Sieger, besonders aber auf die Franzosen und Engländer, die Deutschland nichts zu vergönnen scheinen und aber auch gegen die Vaterlandsverräter, die das Heer gehemmt haben und den entscheidenden Moment der Schwäche genutzt haben, um im Westen des Landes eine Republik, die man als ilegitim ansieht zu errichten. Die Republik wird aufgrund ihrer Schwäche und ihrer Lähmung durch innere Kämpfe als schwächlich betrachtet.

    Nach der Teilung von 1906 flüchteten sich die Kaisertreuen nach Osten, wo sie durch Vernetzung mit hochrangigen preußischen Militärs und der deutschbaltischen Aristokratie durch strikte Disziplin und hartes militärisches Durchgreifen das Deutsche Reich erhalten konnten. Die Regierungsgewalt liegt hier zum Großteil beim Militär, welches das Straßenbild kennzeichnet und weiterhin prägend ist. Die im Reichstag sitzenden Parteien sind allesamt reaktionär und kaisertreu und zeichnen sich durch einen militanten Antikommunismus aus. Durch einen strikten preußischen Geist versucht man nun, Deutschland wieder zu einen.

    Außenpolitisch hält man sich an Österreich-Ungarn und Italien als alte Verbündete, versucht aber auch, osteuropäische Staaten wie Finnland, Polen oder die Ukraine als Verbündete zu gewinnen. Zu Frankreich, Westdeutschland und Großbritannien ist das Verhältnis nach wie vor angespannt, da man 1906 nicht vergessen hat, während versucht wird, das Verhältnis zum Russischen Reich neu zu definieren, da Russland nie zu den deutschen Erzfeinden zählte.

  6. #6
    Deleted User
    _-Marv3000-_ is offline
    Einmal das OR bitte. Story reiche ich entweder heute Nach, morgen Vormittag oder nach Weihnachten.
    Last edited by _-Marv3000-_; 12-23-2017 at 01:15 PM.

  7. #7
    Background UK:

    Das Vereinigte Königreich blickt 1916 auf ein stark geschwächtes Heimatland, hat der Krieg doch seinen blutigen Tribut an Material und Männern eingefordert. Auch im gesamten Commonwealth war die Bevölkerung kriegsmüde, hatte jeder Teil des Staatenbundes seine jungen Männer in den blutigen Krieg Europas geschickt um dort für König und Vaterland zu kämpfen und zu sterben.


    Die Beziehungen zu den engen Verbündeten aus dem großen Krieg sollen weiter ausgebaut werden, im Bezug auf Länder wie Russland oder das geteilte Deutschland ist die Verunsicherung in der Bevölkerung und der Regierung groß. Zu erwarten ist aber, dass auch hier Anstrengungen unternommen werden um zukünftige Kriege zu unterbinden.

    Trotzdem richtet sich der Hauptfokus wieder gen Afrika und den restlichen Kolonien, muss Großbritannien doch um seine Kronkolonie Ägypten kämpfen. Aufsteigender Lokalpatriotismus macht es der englischen Kolonialregierung immer schwerer das Land friedlich zu regieren. Die Zukunft des gesamten Commonwealths wird auch dadurch entschieden ob und wie England mit den Bestrebungen für ein unabhängigere Ägypten umgeht.

    Sicher ist jedoch bereits jetzt, dass die Royal Navy auch in Zukunft den Anspruch vertreten wird, dass sie das Aushängeschild Albions und des gesamten Empires ist.

    Und so singt auch heute noch die Britische Bevölkerung voller Stolz:

    When Britain first, at Heav’n’s command,
    Arose from out the azure main,

    This was the charter of the land,
    And guardian angels sang this strain:

    Rule, Britannia! Britannia rule the waves;
    Britons never will be slaves.


    The nations not so blest as thee,
    Must in their turns to tyrants fall;

    While thou shalt flourish great and free,
    The dread and envy of them all. [...]
    Last edited by Callipo; 12-23-2017 at 01:58 PM.

  8. #8
    Ich würde mir gerne die Ukraine reservieren lassen. Hintergrund kommt spätestens morgen
    "Der Winter naht"

  9. #9
    würde mir die USA reservieren lassen hintergurnd würde heute oder morgen kommen

    Spiele kostenlose Echtzeitstrategie Online Spiele auf Supremacy 1914 - dem Browserspiel des Jahres 2009


    Geht man vom schlimmsten aus ist man auch auf das beste Vorbereitet.
    Geht man allerdings vom besten aus so ist man nicht auf das schlimmste vorbereitet.


    Mein Name ist Legion; denn wir sind viele.(Markus,Kapitel 5,Fers 9)


    RPGler sind wie Frauen. Sie versuchen sich mit Schmuk, in Form von langen Artikel, hübscher zu machen. Aber bei Frauen zählt nur die Natürliche Schönheit so zählt bei einem RPGler nur die Konsequenz mit der er seine Rolle spielt.

    http://www.youtube.com/watch?v=A1aZbHAPNmw

    Mal Vortrag zum Wochenende:
    http://www.youtube.com/watch?v=arK5g5k4mso

    Video zu nem geilen RPG:
    https://www.youtube.com/watch?v=hbbASemP2bk

  10. #10
    @slenderman bist angeommen
    @ call wird gerade geprüft

    @werner,roma,marv reservierung sind gemerkt ! bitte beiträge dann in ein neuen beitrag posten

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